WORUM ES IN DIESER EPISODE GEHT …

Eine anstrengende aber gleichermaßen wertvolle Zeit liegt hinter mir. In dieser Episode teile ich eine Erfahrung mit dir, die ich in keiner Weise missen möchte, da sie mich einen großen Sprung nach vorne gebracht hat.

Ich teile fünf Elemente mit dir, die ich dank dieser Vorbereitungszeit auf meinem Workshop hatte. Sowohl über Projektmanagement, über High Performance als solche und wie du das für deinen Fortschritt mit deinem Leidenschaftsthema nutzen kannst.

In dieser Episode zeige ich dir, wie du eine Umgebung schaffst, so dass du in deinem Leidenschaftsthema einen mega Sprung nach vorne machst, und zwar anhand meiner Erfahrungen in den letzten zehn Tagen.

Ich habe eine anstrengende Zeit hinter mir, und ich möchte sie gleichzeitig nicht missen, weil ich in den letzten Tagen so richtig viel gelernt habe. Ich kann sagen, ich habe einen richtig großen Sprung nach vorne gemacht, und zwar mit meinem Leidenschaftsthema, und mein Leidenschaftsthema ist High Performance.

Die letzten 10 Tage

Lass uns einmal die letzten zehn Tage Revue passieren. Ich habe einen High Performance Mastery Workshop gehalten. Den hatte ich letzten Herbst terminiert, und zwar vom 13. bis zum 15. Februar, und ich habe ihn zwar schon einmal durchgeführt, und ich habe mir vorgenommen, dass ich ihn noch einmal komplett neu renoviere, und habe mir auch die Tage vor dem Workshop dafür geblockt. Angefangen habe ich dann am 5. Februar, also ungefähr eine Woche, bevor der Workshop losging. Dann ging es los mit Fragmenten, ich habe Stoff gesammelt, ich habe am White Board eine Agenda aufgestellt und habe überlegt, wie man das Ganze facilitieren kann, und habe noch mehr Themen gesammelt und noch mehr Methoden, und dann hat mir eine Partnerin, die Solveig, geholfen, das Ganze noch einmal durchzustrukturieren und ich habe richtig intensiv diesen Workshop vorbereitet. Und am 12. Februar, also am Tag vor dem Workshop, war ich dann auch fertig, alles Material war gedruckt, alles, was ich brauchte, in das Hotel gefahren, und dann ging es erst richtig los. Am Donnerstag/ nein, am Freitag/ nein, am Donnerstag, Freitag und Samstag fand dann dieser Workshop statt. Und du kannst dir vorstellen: Wenn man selber Gestalter ist, und man hat viele zahlende Teilnehmer, dann ist es natürlich selbstverständlich, dass man intensiv und fokussiert dabei ist. Und was soll ich dir sagen? Am Samstagabend schon, als der Workshop zu Ende war, ist dann, ja, alles von mir abgefallen, ich war froh über das tolle Feedback von den Teilnehmern, und so langsam hat es mir gedämmert, was ich in den Tagen, die vergangen war, so alles erreicht habe. Natürlich habe ich den Teilnehmern unheimlich viel an Wissen vermittelt zum Thema High Performance. Und was aber das Spannende ist, was ich erst in den letzten Tagen reflektiert habe, ist, dass ich auch einen enormen Sprung gemacht habe, dass ich selber mich gigantisch weiterentwickelt habe in meinem Thema High Performance Mastery. Und jetzt so im Nachdenken über den Workshop und wie ich ihn vorbereitet habe, möchte ich diese Erkenntnisse, die ich gewonnen habe, dir einmal darstellen, weil ich glaube, dass es für jeden von uns eine tolle Gelegenheit ist, in seinem Leidenschaftsthema enorm nach vorne zu kommen. Und ich habe jetzt einmal fünf Elemente rausgesucht, von denen ich glaube, dass sie dabei erfolgsentscheidend sind.

Deadline, Fokus und Neues wagen

Das erste ist die Deadline. Wenn du also ein Thema, ein Leidenschaftsthema hast, dann ist es essenziell, dass du dir für die Bearbeitung in diesem Thema eine Deadline setzt, dass du weißt, wann du fertig sein musst. Und ich mit meinem Workshop, das war vollkommen klar: Am 13. Februar muss die Nummer stehen. Das ist das erste Element, das dabei entscheidend ist, intensiv nach vorne zu kommen.

Das zweite Element ist: Ich war in diesen/ das waren fünf Vorbereitungstage – in diesen fünf Vorbereitungstagen war ich fokussiert. Ich habe jeden Tag mindestens fünf, sechs Stunden mir Zeit genommen und mich nur mit diesem einen Thema beschäftigt. Okay, ich hatte ab und zu auch einmal Zeiten, wo ich E-Mails schreiben musste oder einmal telefonieren musste, aber ich habe mir die Zeit geblockt, und ich habe mir diese Zeit am Stück genommen, um wirklich tief einzutauchen und all das zu erarbeiten, zu beschreiben, zu vertiefen, zu strukturieren, was ich in diesem Workshop machen wollte. Das sind diese beiden ersten Elemente, die so in der Vorbereitung von deinem Leidenschaftsthema wichtig sind.

Und als ich dann in diesem Workshop war, und das jetzt noch einmal Revue passieren lasse, dann habe ich mir die Frage „Was habe ich gelernt? Und wie kam es, dass es so wirkungsvoll nicht nur für die Teilnehmer, sondern auch für mich war?“ zu drei Punkten. Der erste Punkt war: Ich habe mich während des Workshops getraut, manchmal auch spontan, ohne, dass ich mich intensiv vorbereitet habe, Neues auszuprobieren. Ich war irgendwie vorbereitet, Sachen zu machen, die für mich neu waren. Und ich habe zum Beispiel bei einer Morgenroutine – und wer meinen Podcast hört, der weiß, dass ich ein Fan von Morgenroutinen bin – habe ich mich mit dem Thema Meditation beschäftigt, was ich auch sehr oft morgens mache, und ich habe selber eine Meditation angeleitet. Habe ich noch nie in meinem Leben gemacht, und in diesem Workshop habe ich es gemacht. Und was soll ich dir sagen? Es hat prima funktioniert. Ich habe dann noch andere Übungen gemacht, so interaktive Übungen, die mir so spontan in den Sinn kamen, und wo ich mir immer gesagt habe „Ach komm, das machst du jetzt. Jetzt machst du die Übung, wo sich die Teilnehmer gegenseitig anschauen und sich gegenseitig bewerten. Und jetzt machst du die Übung, wo man im Raum herumgeht und seinen Buddy findet.“ – und es hat wunderbar geklappt und ich bin froh, dass ich wirklich dieses Neue gewagt habe, weil es jetzt in mein Repertoire aufgenommen ist, und es eigentlich auch wunderbar in diesen High Performance Mastery Workshop gepasst hat.

Das zweite Element, was in diesem Workshop zu dieser großen Wirkung geführt hat, ist: Die Teilnehmer. Ich habe mich natürlich/ ich beschäftige mich seit Jahren mit High Performance, und ich hatte mich jetzt fünf Tage noch einmal intensiv vorbereitet und hatte ganz, ganz viel Stoff, den ich da zu erzählen hatte, viel mehr, als ich eigentlich Zeit hatte, und ich habe am Ende dieser drei Tage noch enorm dazugelernt. Warum? Weil zum einen ich, während ich Dinge dargestellt habe, spontan neue Gedanken hatte, neue Fortführungen und Sachen, an die ich vorher in der Vorbereitung überhaupt nicht gedacht habe. Und was noch viel wichtiger ist: Die Teilnehmer. Die Teilnehmer haben Fragen gestellt. Jeder hat seinen Perspektive, jeder hat seinen Kontext, und aus seinem Kontext heraus hat jeder das natürlich anders gesehen und hat Fragen gestellt. Oder wenn man bei einer intensiven Übung waren und sein Ergebnis vorgestellt hat, dann hatte ich dann auch gedacht „Hey, so kann man es auch sehen“, „Hey, das ist eine tolle Ergänzung!“ Also dadurch, dass ich diesen Workshop mit Teilnehmern hatte, habe ich durch die Teilnehmer auch enorm gelernt.

Letztes Element, das zu meinem Sprung geführt hat, ist eine gewisse Flexibilität. Ich habe mir vorgenommen, locker zu bleiben und den ganzen Workshop fließen zu lassen. Und das war gut, weil ich natürlich auch die Agenda viel zu eng gesteckt hatte, und ich habe schon gesehen, dass wir ganz oft aus der Zeit rauslaufen, und ich habe es laufen lassen, weil mir wichtig war, dass die Teilnehmer noch ein Briefing machen konnten, dass sie sich ihre Erkenntnisse noch aufschreiben konnten, und dabei habe ich auch gelernt, die wichtigen Themen von den weniger wichtigen Themen zu unterscheiden. Und ich habe zum Beispiel gelernt, dass es vielleicht gar nicht so wichtig ist, so viele Tools zu präsentieren, und eigentlich Mindset in dem High Performance Thema noch viel wichtiger ist, als ich es eigentlich schon eingeplant hatte. Also, Flexibilität, die Dinge fließen zu lassen, schauen, was den Teilnehmern wichtig ist, schauen, wie viel Zeit es braucht. Und das sind dann auch die entscheidenden Themen, wo, wenn wir uns richtig hineinvertiefen und uns Zeit nehmen, auch selber noch enorm dazulernen können.

Was du daraus mitnehmen kannst

So, was ist jetzt für dich das, was du mitnehmen kannst? Das möchte ich dir noch einmal kurz zum Ende zusammenfassen. Wenn du dich also weiterentwickeln möchtest in einem Thema, das dir am Herzen liegt, so ein richtiges Herzensthema, und du noch gar nicht/ ja, keiner ist Meister seines Fachs, und du willst dazulernen. Sei es jetzt, dass du bei einem Instrumenten- oder Methodenthema – Kanban – dazulernen willst, oder dass du Change Management besser verstehen willst oder Agile Leadership oder Design Thinking oder was auch immer, dann schlage ich dir vor, dass du einen Workshop organisierst. Entweder einen Workshop in deinem Unternehmen, oder, wenn du selbstständig bist, mach das in einem Co-Working Space oder über Meet-Up oder was auch immer. Organisiere einen Workshop. Terminiere ihn. Sag „Dieser Workshop findet“ – sagen wir einmal – „in drei Monaten statt.“ Lad dazu ein. Mach es öffentlich. Committe dich zu diesem Termin und hau raus, was du da vermitteln möchtest. Und da kannst du richtig so ein bisschen auch übertreiben, und Dinge, die du noch gar nicht weißt, Dinge, die du gerne wissen möchtest, das ankündigen, dass du das vermitteln wirst. So, und dann leg los. Und dann nimm dir natürlich Zeit in den Tagen davor, dass du ausreichend Vorbereitung machen kannst, in das Thema eintauchen kannst, dir überlegst, wie du das vermittelst, wie du es facilitierst, welche Übungen du machst. Und das ist natürlich abhängig davon, wie deine Erfahrung ist mit Moderieren und Facilitieren von Workshops. Aber das ist vollkommen egal – es wird schon klappen.

Und wenn du dann in diesem Workshop selber bist, dann noch einmal diese drei Elemente, die für mich unheimlich wichtig waren: Neues wagen, nicht auf der gleichen Spur immer wieder fahren und irgendetwas präsentieren oder irgendwelche Übungen machen, die du schon immer gemacht hast, sondern einmal etwas Neues ausprobieren, und dann bewusst dich drauf einzulassen und die Augen und Ohren aufzumachen, wenn du die Teilnehmer reden hörst, wenn sie Feedback geben, wenn sie Fragen stellen. Und das sind so die Nuggets. Wir haben bei dem High Performance Mastery Workshops in den letzten Tagen immer von Nuggets gesprochen. Das sind dann die Nuggets, die nicht nur für die Teilnehmer wichtig sind, sondern auch für dich persönlich. Und das letzte: Sei flexibel, lass es fließen, guck, wo die Teilnehmer tiefer einsteigen wollen, und dann streich einfach den nächsten Agenda-Punkt oder der Punkt, von dem du glaubst, dass der nicht so wichtig ist. Und vertrau auf deinen Instinkt und vertrau darauf, dass sich die Dinge genauso entwickeln, wie sie sich entwickeln sollen. Und ich kann dir sagen aus meiner ganz frischen Erfahrung aus dem Workshop, den ich letzte Woche gemacht habe: Du wirst einen riesen Sprung machen. Sei es jetzt Design Thinking, Kanban, Change Management, Agile Leadership oder was auch immer – du wirst in deinem Thema vorankommen.

So zu dieser Episode mit einem ganz aktuellen Learning, das ich in den letzten Tagen hatte. Vielen Dank fürs Zuhören, liebe Grüße und immer happy Performing Projects.

Shownotes


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